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Linksaußen

Hermann Schmidt – Linksaußen: Die besten Flügelflitzer der Fußballgeschichte jetzt kaufen. 7 Kundrezensionen und 5.0 Sterne. Ballsport, Fußball, Lehrbuch

Pressestimmen

Informativ, amüsant, unterhaltend. Kurz: absolut lesenswert. (Fuldaer Zeitung)

Hermann Schmidt trauert um das von taktischen Zwängen verursachte Verschwinden von Außenstürmern, die ihren Gegner ausspielen und nicht nur überlaufen können. (11 Freunde)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hermann Schmidt, geboren 1949 in Eckelshausen/Lahn, war mehr als zwei Jahrzehnte Geschäftsführer des Jahreszeiten Verlages in Hamburg und Vorstandsmitglied im Verband Deutscher Zeitschriftenverleger. Schmidt war 20 Jahre lang als Fußballer aktiv, in der Jugend als Mittelstürmer und später als Vorstopper und Libero. Im Laufe seines Fußballerlebens hat er auf fast allen Positionen gespielt. Nur Linksaußen war er nie. Er lebt jetzt in Holstein und ist Autor mehrerer erfolgreicher Sportbücher und Erzählungen.

7 Responses

  1. Fan sagt:

    Ein Fußballbuch nicht nur für Linksaußen! Nach seinen Büchern über den FC St.Pauli legt Hermann Schmidt nun ein Buch über Fußball vor, das sich mit einer einzigen Position innerhalb einer Mannschaft befasst, der des Linksaußens. Der Autor beginnt mit Erinnerungen an Spieler, die in seiner Kindheit Helden waren, die in seiner Heimat aufwuchsen und den Sprung in den „großen“Fußball schafften – oder auch nicht. Es folgen dann mehr als 50 Porträts herausragender Linksaußen, von denen einige im Laufe ihrer Karriere auch andere Sturmpositionen ausfüllten.Die besten Flügelflitzer der Welt. Besonders interessant sind die Darstellungen der Spieler Hans Schäfer (1. FC Köln), Ente Lippens (Rotweiß Essen), Hannes Löhr (1. FC Köln), Lothar Emmerich (Borussia Dortmund), Ewald Lienen (Borussia Mönchangladbach), Francico Gento (Real Madrid), Gigi Riva (Cagliari Calcio), Richard Herrmann (FSV Frankfurt) und Frank Ribery (FC Bayern München). Im Einführungskapitel weist Schmidt darauf hin, dass es sich um eine persönliche Auswahl handelt. Das wird bei einzelnen Spielern dann deutlich. Der Autor hegt offensichtlich eine Vorleibe für deutsche Fußballer, insbesondere für ehemalige Spieler des 1. FC Köln. Die eigenwillige Sicht Schmidts auf den Fußball und die Linksaußen dieser Welt macht aber den Reiz des Buches aus. In mehreren Abschnitten mit der Überschrift „Einwurf“ befasst sich der Autor ausführlich mit der Entwicklung der Position des Linksaußen (und der Flügelstürmer überhaupt) im Laufe der Fußballgeschichte. Dabei wird deutlich. dass es schon immer unterschiedliche und von den individuellen Fähigkeiten des Einzelspielers abhängige „Interpretationen“ der Spielgestaltung auf Linksaußen gab. Zweifelslos haben sich der Fußball insgesamt und das Fußballspiel auf Linksaußen weiterentwickelt. Es gibt wohl keinen fußballerischen und keinen über den Fußball hinausgehenden Aspekt zur klassischen Nummer 11, den der Autor übersehen hätte. Deshalb ist das Buch eine unterhaltsame Lektüre, nicht nur für Linksaußen.

  2. Fan sagt:

    Hermann Schmidt berichtet in seinem Buch Linksaußen über die Topspieler auf dieser Position. Er bereitet von diesen Fußballstars nicht nur eine reine faktische Zusammenstellung aller Tore, Vereine und Erfolge, sondern er berichtet auch über Besonderheiten aus Ihrem Leben außerhalb des Fußballfeldes: Schicksalsschläge in der Familie, Auftreten als politische und gesellschaftliche Meinungsträger, finanziell erfolgreiche (oder nicht erfolgreiche) Unternehmungen, Anekdoten rund um den Spielbetrieb, das Leben nach dem Fußball. Der Autor spannt geschickt den Bogen zwischen den klassischen Linksaußen, den Offensivkräften auf der linken Seite heute oder den nur manchmal links stürmenden Kickern. Eine historische Betrachtung der Spielsysteme auch hinsichtlich der Linksaußen beschreibt Schmidt mit dem Fußballverstand des Selbsterlebten, den Eingaben aus der Sportliteratur und auch den Inhalten aus seinen Buchinterviews mit ehemaligen Stürmerstars von der linken Außenlinie. Die besten und wichtigsten Linksaußen? Hat der Autor die richtigen Kicker für sein Buch ausgewählt? Ich denke auf jeden Fall, auch wenn jeder Fußballstammtisch hier eine andere Liste von Linksaußen zusammenstellen wird. Okay, Manni Becker und Arno Steffenhagen fehlen , aber Hermann Schmidt hat definitiv eine gelungene Auswahl an Linksaußen getroffen und dies in einem lesenswerten, kurzweiligen und amüsanten Fußballbuch zusammengestellt. Soll heißen: Unbedingt Lesen!!!

  3. Fan sagt:

    Der Autor Hermann Schmidt gibt sich nicht damit zufrieden, in seinem neuen Buch „Linksaussen“ nur Kurzportraits über außergewöhnliche Spieler zu schreiben und deren sportliche Erfolge aufzuzählen.Jedem Spieler widmet er seine ganz eigene spannende und authentische Lebensgeschichte.So erfährt man auch, was neben der Fußballkarriere im persönlichen Umfeld der Spieler eine wichtige Rolle spielte, um zu einem Spitzenfussballer zu reifen. Für fußballinteressierte Leser ist diese Lektüre nicht nur ein sehr gut recherchiertes Sachbuch, sondern zugleich ein gut lesbarer Stoff über die Entwicklungsgeschichte im nationalen und internationalen Fußball in den letzten Jahrzehnten. Durch die große Sachkenntnis des Autors ist dieses Buch als Gesamtwerk ziemlich einzigartig auf dem großen Markt der Fußball-Lektüre und wirklich zu empfehlen.

  4. Fan sagt:

    Das Buch ist eine unterhaltsame Lektüre über das Phänomen der Linksaußen in Deutschland und weit darüber hinaus. Manche der vorgestellten Spieler kennt man nur noch von Hörensagen, aber die Lebensgeschichten von Fußballstürmern, die Hermann Schmidt hier zusammengestellt hat, sind es allesamt wert, in Erinnerung gerufen zu werden. Dem „besten Linksaußen der Welt“ Hans Schäfer vom 1. FC Köln, hat der Autor mit seinem Porträt ein kleines Denkmal gesetzt, und anderen „linken“ wie etwa Ewald Lienen, Thomas Rohrbach, Christiano Lucarelli, Franck Ribery, Lothar Emmerich, Ente Lippens, Gigi Riva und Deniz Naki auch. Nebenbei erzählt Schmidt in seiner umfassenden Analyse des Spiels auf dem linken Flügel, wie sich die Interpretationen dieses Postens auf Linksaußen im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. Das Buch kann an einer beliebigen Stelle aufgeschlagen werden, es ist immer kurzweilig und eine Liebeserklärung an den Fußball und die, die ihn spielen.

  5. Fan sagt:

    Hermann Schmidt vermag es nicht nur vortrefflich über Fußbal zu schreiben sondern ist auch in anderen litarischen Bereichen gut zu lesen. Eigentlich bin ich über seine Schilderungen als St.Pauli Fan auf ihn aufmerksam geworden.Was mir an ihm besonders gefällt is seine feine Beobachtungsgabe. Ihm war und ist es eigentlich egal was andere von seinen Einschätzungen halten und das macht seinen Stil so angenehm zu lesen. Er vertritt hier bei eine Meinung in der Einschätzung einiger Spieler die man vielleicht nicht immer teilen muss aber die er zumindest immer gut zu begründen weiß. Alleine die Auswahl ist sehr spezifisch und spiegelt sehr seine biografischen Erfahrungen wieder. Wer würde sonst auf die Idee kommen einen Linksaussen von seinem Heimatverein SV Eckeslhausen hier aufzulisten. Genau dieser Umstand jedoch macht dieses Buch so spannend. Eine aktuelle Best Of Liste zu erstellen und in die aktuelle Lobhudelei einiger Spieler einzustimmen war ihm eindeutig zu wenig. Natürlich trifft man auch auf die üblichen verdächtigen Reus, Ronaldo, Bale und Konsorten aber diese Spieler sind eben nur ein Teil dieses Buches. Hermann Schmidt versteht es einen mitzunehmen durch mehrere Jahrzehnte des Fußballs. Dabei geht er durch die Länder und beurteilt über Vereinsgrenzen hinweg die Leiistung seiner auserwählten Linksaussen. Ich halte ihn im positiven Sinn für einen Fußballverückten mit einem starken Hang zur Sozialromantik. Er hat viel gesehen und beobachtet und weiß auch von den kleinen Details zu berichten. Diese Feinheiten machen dieses Buch so kurzweilig und heben sich von der Mainstreamliteratur, die man häufig in diesem Genre antrifft wohltuend ab. Er vermag die Ästhetik und den Spielwitz seiner jeweiligen Charaktere zu beschreiben und eines ist sicher solche Spielertypen werden sich egal welches Spielsystem gerade vorherrscht immer durchsetzen und uns erfreuen. Was ich weiterhin bemerkenswert finde ist das man dieses Buch egal wo man anfängt immer wieder lesen kann, weil jedem Spieler ein kurzes Kapitel gewährt wurde. Man kann am Ende in der Mitte oder klassisch vom Anfang an, anfangen zu lesen. Wie bereits erwähnt man muss nicht immer seiner Meinung sein aber eins ist Hermann Schmid sicherlich nie langweilig.

  6. Fan sagt:

    Das Buch ist eine Fußballgeschichte der letzten Jahre mit interessanten Analysen auch von sich wandelnden Spielsystemen und deren Protagonisten. Und genau das macht das Buch für Fußballkenner so wichtig. Es ist ein Sportbuch in einer leicht verständlichen Sprache mit einer sorgfältigen Recherche. Dem Verfasser ist es eindeutig gelungen, Fußballgeschichte vorzustellen und zu bewerten. Dabei werden Persönlichkeiten der nationalen und internationalen Fußballgeschichte analysiert und interviewt. Keiner dieser Fußballer wird als hyper-positives Ereignis, Worthülsen der Bela-Rethys, Busch- und Beckmänner, vorgestellt, charakterisiert, sondern in einer informativen Sachlichkeit in ihrem spielerischen Kontext. Es sind in der Tat Legenden auf Außen in ihrer Zeit, in einer Zeit als der nationale und internationale Fußball noch mehr Charakter- und Querköpfe besaß. Und das fernab vom gestylten Medienrummel. Günther Heimann, Biedenkopf/L. 13.10.2014

  7. Fan sagt:

    Reise durch das Land der Linksaußen Schmidt beginnt seine Reise durch das Land der Linksaußen mit einigen bereits vergessenen Stürmern aus seiner näheren Heimat. Auch bei der Vorstellung der weltbesten Flügelstürmer mit dem starken linken Fuß hat er manchmal eine eigenwillige Auswahl getroffen. Seine Sympathie für den 1.FC Köln ist offensichtlich, denn gleich vier Spielern der Geißböcke (Hans Schäfer, Heinz Hornig, Hannes Löhr und Lukas Podolski) hat er eigene Porträts gewidmet. Doch es ist gerade die persönliche Wahl, die das Buch so reizvoll macht. Die Geschichten und Erinnerungen an einzelne Könner, Akteure und Darsteller auf Linksaußen sind unterhaltsam und oft sehr humorvoll erzählt. Zu den Höhepunkten gehören die Kurzbiografien der Spieler Hannes Löhr, Ente Lippens, Thomas Rohrbach, Giga Riva, Richard Herrmann, Jupp Heynckes und Romario. Schmidt, der bisher vor allem Bücher über den norddeutschen Fußball geschrieben hat, legt neben diesen Spielerporträts eine umfassende Entwicklungsgeschichte des Fußballspiels auf dem linken Flügel vor. In verschiedenen Abschnitten des Buches gibt der Autor einen fachlich fundierten Rückblick auf Trainerstrategien der Fußball-Weltmeisterschaften seit 1954 und die taktischen Veränderungen seit Bestehen der Bundesliga. Daher ist das Buch auch für Trainer und Sportlehrer geeignet.

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